Liebe Fans, Freunde und Partner des R-Universums

die Coronavirus-Krise erfordert momentan gravierende Einschränkungen des sozialen Lebens, die natürlich weitreichende Konsequenzen für uns alle haben. Es ist bedauerlich, dass für die Fahrer, Teams und Fans im Moment nicht absehbar ist, wann sich in unserem Sport die Räder wieder drehen und wir vor allem wieder ein normales Leben führen können.

Die Gesundheit und das Wohlergehen unserer Teammitglieder, Wettbewerber sowie aller Personen, die im Motorsport und der dazugehörigen Industrie tätig sind, haben für uns höchste Priorität. Wir unterstützen uneingeschränkt die Entscheidungen, die von den Behörden der verschiedenen Länder, in denen Teams unseres R-Universums ansässig sind, getroffen werden. Wir stehen auch hinter den Entscheidungen, die von den Veranstaltern und Ausrichtern der Serien und jeweiligen Rennen gefällt werden.
Von uns allen wird viel Kraft und Geduld abverlangt, um die Krise zu bewältigen und durch Arbeit im freundlichen Miteinander wird uns dies auch gelingen.

Obwohl wir uns in bisher beispiellosen Zeiten befinden sind wir davon überzeugt, dass unsere Unternehmensgruppe einer großartigen Zukunft entgegenblickt. Unsere Teams unter dem Markendach des R-Universums arbeiten jetzt erst recht mit großem Einsatz daran, um dafür zu sorgen, dass wir schnell wieder gute und spannende Zeiten erleben werden. Deshalb haben wir die strategische Entscheidung getroffen, den Einsatz unserer Ressourcen auf die Planung unseres Engagements 2021 zu konzentrieren.

In der nun anstehenden Motorsport-freien Zeit werden wir uns bemühen, Sie mit interessanten Neuigkeiten zu R-Motorsport auf dem Laufenden zu halten. Wir hoffen auch, Sie über unsere Sozial Media-Kanäle fortlaufend mit sicherlich willkommenen Ablenkungen zu unterhalten.

Passen Sie auf sich und Ihre Lieben auf und bleiben Sie gesund!

Herzlichst,

Florian Kamelger

 

Samstag, 1. Februar 2020

Höhen und Tiefen prägen Qualifying-Tag

Enttäuschung und Zuversicht prägten die Qualifikation von R-Motorsport in Bathurst. Während Jake Dennis, Scott Dixon und Rick Kelly der Einzug ins Pole Shootout um die besten zehn Startplätze gelang, wurde das Rennwochenende ihrer Teamkollegen vorzeitig beendet.

Marvin Kirchhöfer verunfallte im zweiten Qualifying, wodurch der #62 Aston Martin Vantage GT3 stark beschädigt wurde. Der 25-Jährige blieb zwar unverletzt, eine weitere Teilnahme ist für ihn, Luca Ghiotto und Olli Caldwell aufgrund des Schadens hingegen ausgeschlossen.

Natürlich hätten wir uns nach dem Einzug ins Shootout noch ein bisschen mehr erhofft. Meine Runde war nicht perfekt, aber wir können dennoch mit unseren Fortschritten über das Wochenende hinweg zufrieden sein. Nun gilt es, uns bestmöglich für das bevorstehende Rennen vorzubereiten. Die Trainingssitzungen haben angedeutet, dass es ein harter Kampf werden wird.
Jake Dennis

Auch Marvin Kirchhöfer war auf gutem Wege, R-Motorsport für das begehrte Pole Shootout zu qualifizieren. Wenige Minuten vor dem Ende des zweiten Qualifyings kam er jedoch im Bereich „The Grate“ von der Strecke ab und schlug in die Streckenbegrenzung ein.

Ich habe die Mauer touchiert und ich vermute, dass dadurch die hintere rechte Aufhängung beschädigt wurde und ich dadurch das ausbrechende Auto nicht mehr abfangen und den Unfall nicht mehr verhindern konnte. Mir geht es gesundheitlich gut, aber mir tut es für unser hart arbeitendes Team leid, dass wir mit der #62 nicht am Start sein werden.
Marvin Kirchhöfer

Ein Qualifying mit Höhen und Tiefen und kein leichter Tag für unser bei dieser extremen Hitze hart arbeitendes R-Motorsport-Team hier in Bathurst. Mit dem zehnten Platz unseres #76 Aston Martin Vantage in den BP- und Castrol-Farben sind wir zufrieden. Jake hat wieder einmal seine fahrerische Klasse bewiesen und zusammen mit seinen Teamgefährten Rick und Scott hat er für das Rennen eine gute Ausgangsposition geschaffen. Leider ist der #62 Aston Martin Vantage nach Marvins Unfall nicht mehr einsetzbar und so kommen Luca und Olli nicht zu Ihrem Bathurst-Renndebüt. Für uns alle war es ein Schock, als wir die Bilder des Unfalls sehen mussten. Umso erleichterter sind wir, dass er das Auto unverletzt verlassen konnte. AMR gebührt ein großer Dank dafür, dass sie ein derart sicheres Auto gebaut haben. Nun blicken wir nach vorn und freuen uns auf das Rennen, in dem wir den australischen Fans eine gute Show bieten wollen.
Dr. Florian Kamelger, Team Principal

Das Rennen auf dem Mount Panorama Circuit startet am Sonntagmorgen um 05:45 Uhr (Ortszeit). Die Veranstaltung in Australien markiert zugleich den Saisonauftakt der Intercontinental GT Challenge.

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