Liebe Fans, Freunde und Partner des R-Universums

die Coronavirus-Krise erfordert momentan gravierende Einschränkungen des sozialen Lebens, die natürlich weitreichende Konsequenzen für uns alle haben. Es ist bedauerlich, dass für die Fahrer, Teams und Fans im Moment nicht absehbar ist, wann sich in unserem Sport die Räder wieder drehen und wir vor allem wieder ein normales Leben führen können.

Die Gesundheit und das Wohlergehen unserer Teammitglieder, Wettbewerber sowie aller Personen, die im Motorsport und der dazugehörigen Industrie tätig sind, haben für uns höchste Priorität. Wir unterstützen uneingeschränkt die Entscheidungen, die von den Behörden der verschiedenen Länder, in denen Teams unseres R-Universums ansässig sind, getroffen werden. Wir stehen auch hinter den Entscheidungen, die von den Veranstaltern und Ausrichtern der Serien und jeweiligen Rennen gefällt werden.
Von uns allen wird viel Kraft und Geduld abverlangt, um die Krise zu bewältigen und durch Arbeit im freundlichen Miteinander wird uns dies auch gelingen.

Obwohl wir uns in bisher beispiellosen Zeiten befinden sind wir davon überzeugt, dass unsere Unternehmensgruppe einer großartigen Zukunft entgegenblickt. Unsere Teams unter dem Markendach des R-Universums arbeiten jetzt erst recht mit großem Einsatz daran, um dafür zu sorgen, dass wir schnell wieder gute und spannende Zeiten erleben werden. Deshalb haben wir die strategische Entscheidung getroffen, den Einsatz unserer Ressourcen auf die Planung unseres Engagements 2021 zu konzentrieren.

In der nun anstehenden Motorsport-freien Zeit werden wir uns bemühen, Sie mit interessanten Neuigkeiten zu R-Motorsport auf dem Laufenden zu halten. Wir hoffen auch, Sie über unsere Sozial Media-Kanäle fortlaufend mit sicherlich willkommenen Ablenkungen zu unterhalten.

Passen Sie auf sich und Ihre Lieben auf und bleiben Sie gesund!

Herzlichst,

Florian Kamelger

 

Sonntag, 28. Juli 2019

Enttäuschung für R-Motorsport bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps

Jake Dennis, Marvin Kirchhöfer und Alex Lynn belegten bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps den 18. Platz. Das Trio betrieb damit Schadensbegrenzung nach einem von Rückschlägen geprägten Rennen. Für die beiden Aston Martin Vantage GT3 mit den Startnummern 62 und 762 endete der Langstreckenklassiker in den Ardennen nach Unfällen vorzeitig.

Nachdem sich die drei R-Motorsport-Piloten mit Startplatz 13 eine vielversprechende Ausgangslage für die 24 Stunden von Spa sicherten, ging es im Rennen schnell nach vorn. Sowohl Dennis als auch seine beiden Teamkollegen brillierten mit einer starken Pace, was dazu führte, dass die #76 bis in die Top-3 im Gesamtklassement vorrückte.

Der Kampf um die Podestplätze fand jedoch ein schlagartiges Ende. „Nach dem ersten Renndrittel mussten wir zwei Zusatzstopps einlegen. Dies hat uns wertvolle Zeit gekostet und uns bis auf die 34. Position zurückgeworfen“, erklärt Alex Lynn. Grund für die zusätzlichen Stopps war ein falsch sortierter Satz Reifen. Im weiteren Verlauf des Rennens betrieb die Crew der #76 Schadensbegrenzung und kam auf Rang 18 ins Ziel.

Auch Maxime Martin, Matthieu Vaxiviere und Matt Parry beeindruckten mit einer starken Vorstellung. Das eingespielte Trio arbeitete sich von Startplatz 14 kontinuierlich nach vorn und kämpfte um die Spitzenpositionen beim wohl bedeutendsten GT3-Rennen weltweit. Ein Einschlag von Parry zum Einbruch der Dämmerung zerstörte jedoch die Hoffnungen auf einen Erfolg im Ardennen-Klassiker.

Noch früher endete das Rennen für die Besatzung der Startnummer 762. Startfahrer Ricky Collard kollidierte im Streckenabschnitt „La Source“ mit einem Gegner, wodurch das Fahrzeug beschädigt wurde. Eine Weiterfahrt für ihn und seine Teamkollegen Hugo de Sadeleer, Ferdinand von Habsburg und Aaro Vainio war nach diesem Zwischenfall ausgeschlossen.

„Ein unfassbar herausforderndes und ereignisreiches Rennen. Bei schwierigen Streckenbedingungen verloren wir zwei Fahrzeuge durch Unfälle. Umso bemerkenswerter war die Leistung unseres Fahrer-Trios mit Marvin, Jake und Alex, die ihren Aston Martin Vantage von Startplatz 13 bis zur Nacht auf Rang drei nach vorn fuhren. Jedoch ein herber Rückschlag kam nach dem ersten Renndrittel, als ein falsch auf den Felgen aufgezogener Satz Reifen zwei zusätzliche ungeplante Boxenstopps zur Folge hatte. Hinzu kam, dass wir den vorgeschriebenen längeren ‚technischen Boxenhalt‘ zu einem ungünstigen Zeitpunkt absolvierten. Dadurch wurde das Team auf Rang 34 mit mehreren Runden Rückstand zur Spitze zurückgeworfen. Nach dem Neustart kämpften sich Jake, Alex und Marvin schließlich noch auf Platz 18 vor. Alles in allem ein Rennen, in dem wir nicht unser Leistungspotenzial ausschöpften. Jetzt schauen wir nach vorne und werden beim nächsten und zugleich letzten Lauf zum Endurance Cup alles geben, um die Serie mit einem Erfolg abzuschließen.“
Dr. Florian Kamelger, Team Principal

R-Logo R-Logo R-Logo R-Logo
R-Logo
R-Logo