Liebe Fans, Freunde und Partner des R-Universums

die Coronavirus-Krise erfordert momentan gravierende Einschränkungen des sozialen Lebens, die natürlich weitreichende Konsequenzen für uns alle haben. Es ist bedauerlich, dass für die Fahrer, Teams und Fans im Moment nicht absehbar ist, wann sich in unserem Sport die Räder wieder drehen und wir vor allem wieder ein normales Leben führen können.

Die Gesundheit und das Wohlergehen unserer Teammitglieder, Wettbewerber sowie aller Personen, die im Motorsport und der dazugehörigen Industrie tätig sind, haben für uns höchste Priorität. Wir unterstützen uneingeschränkt die Entscheidungen, die von den Behörden der verschiedenen Länder, in denen Teams unseres R-Universums ansässig sind, getroffen werden. Wir stehen auch hinter den Entscheidungen, die von den Veranstaltern und Ausrichtern der Serien und jeweiligen Rennen gefällt werden.
Von uns allen wird viel Kraft und Geduld abverlangt, um die Krise zu bewältigen und durch Arbeit im freundlichen Miteinander wird uns dies auch gelingen.

Obwohl wir uns in bisher beispiellosen Zeiten befinden sind wir davon überzeugt, dass unsere Unternehmensgruppe einer großartigen Zukunft entgegenblickt. Unsere Teams unter dem Markendach des R-Universums arbeiten jetzt erst recht mit großem Einsatz daran, um dafür zu sorgen, dass wir schnell wieder gute und spannende Zeiten erleben werden. Deshalb haben wir die strategische Entscheidung getroffen, den Einsatz unserer Ressourcen auf die Planung unseres Engagements 2021 zu konzentrieren.

In der nun anstehenden Motorsport-freien Zeit werden wir uns bemühen, Sie mit interessanten Neuigkeiten zu R-Motorsport auf dem Laufenden zu halten. Wir hoffen auch, Sie über unsere Sozial Media-Kanäle fortlaufend mit sicherlich willkommenen Ablenkungen zu unterhalten.

Passen Sie auf sich und Ihre Lieben auf und bleiben Sie gesund!

Herzlichst,

Florian Kamelger

Punkte-Hattrick für den Aston Martin Vantage DTM -  

Samstag, 18. Mai 2019

Doppelte Punkteankunft für den Aston Martin Vantage DTM in Zolder

  • Punkte-Hattrick: Der neue Aston Martin Vantage DTM sammelt in seinem dritten DTM-Rennen zum dritten Mal Punkte
  • Paul Di Resta fährt als Achter erneut in die Top-10
  • DTM-Rookie Ferdinand von Habsburg erzielt als Neunter die ersten Zähler in seiner Debütsaison
  • Paul Di Resta: „Wir haben heute auf eine andere Strategie gesetzt und das hat sich ausgezahlt.“
  • Dr. Florian Kamelger: „Dank einer guten Strategie unserer Boxenmannschaft konnten wir auch hier zwei Top-10-Plätze einfahren. Angesichts der beiden Ausfälle dürfen wir nicht vergessen, dass wir jedes Rennen im Moment als Testfahrt betrachten müssen.“

Der Aston Martin Vantage DTM erzielt beim Comeback der DTM in Zolder einen Punkte-Hattrick: Eine clevere Strategie bringt sowohl Paul Di Resta als auch Ferdinand von Habsburg in die Top-10.

Nur zwei Wochen nach dem erfolgreichen ersten Renneinsatz des Aston Martin Vantage DTM in Hockenheim startete R-Motorsport auf dem Circuit Zolder in sein zweites Rennwochenende in der Tourenwagenserie. Für die DTM ist es zugleich die Rückkehr an ihren Geburtsort, an dem im Jahr 1984 das erste DTM-Rennen ausgetragen wurde.

Das Fahrer-Quartett von R-Motorsport nahm das Comeback in Belgien aus der zweiten Hälfte der Startaufstellung in Angriff und nutzte das dritte Rennen in der noch jungen DTM-Geschichte des Teams, um weitere Erfahrung mit dem Aston Martin Vantage DTM zu sammeln, der erst Anfang März sein Streckendebüt gegeben hat.

Paul Di Resta (33, Großbritannien) kam schon nach der ersten Rennrunde an die Box, um seinen Pflichtstopp zu absolvieren. In Runde 15 reagierte er blitzschnell und nutzte eine Safety-Car-Phase, um noch einmal frische Reifen an der Box aufziehen zu lassen. Am Ende überquerte er die Ziellinie als Achter und fuhr damit im zweiten Rennen in Folge in die Punkteränge.

Direkt dahinter erzielte Ferdinand von Habsburg (21, Österreich) als Neunter seine ersten Zähler in der DTM. Der Rookie legte ebenso wie Paul einen frühen Pflichtstopp ein und kam schon nach zwei Runden an die Box herein. Ferdinands Mechaniker hatten bereits vor dem ersten Qualifying am Samstagvormittag viel zu tun, um einen Motorwechsel am Auto des Österreichers vorzunehmen. Ein hartes Stück Arbeit, das sie in perfekter Teamarbeit mit Bravour meisterten. Der Lohn dafür: die ersten Punkte in Ferdinands DTM-Karriere.

Für Jake Dennis (23, Großbritannien) und Daniel Juncadella (28, Spanien) war das Rennen leider nach 14 Runden zu Ende. Daniel rollte mit einem technischen Problem am Streckenrand aus, kurz darauf musste auch Jake sein Auto mit einem Defekt abstellen.

Bereits am Sonntag steht das nächste Rennen für das Team auf dem Programm. Zunächst geht es um 10:25 Uhr in das zweite Qualifying des Wochenendes (live auf ran.de). Der vierte Saisonlauf startet danach wie gewohnt um 13:30 Uhr (ab 13:00 Uhr live auf SAT.1).

Stimmen nach dem Rennen

Paul Di Resta

  • Qualifying: P17
  • Rennen: P07
  • Startnummer: 03
  • Fahrzeug: Aston Martin Vantage DTM

„Wir haben heute auf eine andere Strategie gesetzt und das hat sich ausgezahlt. Es war erneut ein schwieriges Rennen, aber wir werden weiterkämpfen und alles geben, um vielleicht über außergewöhnliche Wege gute Ergebnisse zu erzielen, bis wir aus eigener Kraft vorne mitmischen können. Vielen Dank an das Team, das heute auf Zack war und alles herausgeholt hat, was möglich war. Morgen ist ein neuer Tag und dann scheinen uns gemischte Bedingungen zu erwarten. Für heute können wir aber zufrieden sein, dass wir erneut Punkte mitgenommen haben.“


Ferdinand von Habsburg

  • Qualifying: P18
  • Rennen: P09
  • Startnummer: 62
  • Fahrzeug: Aston Martin Vantage DTM

„Es fühlt sich gut an, meine ersten Punkte in der DTM geholt zu haben. Ich freue mich auch wahnsinnig für das Team, das super hart gearbeitet hat, um mir dieses Auto hinzustellen. Über diese beiden Zähler freue ich mich wirklich unheimlich. Es ist super, dass uns durch diese ausgeklügelte Strategie eine Top-10-Platzierung gelungen ist. So macht es in der DTM gleich noch einmal so viel Spaß.“


Jake Dennis

  • Qualifying: P13
  • Rennen: Ausfall
  • Startnummer: 76
  • Fahrzeug: Aston Martin Vantage DTM

„Der Ausfall war etwas seltsam. Als ich in die Boxengasse abgebogen bin, habe ich den ganzen Vortrieb verloren. Deshalb konnte ich leider nicht mehr weiterfahren - das war Pech. Es ist natürlich schade, dass sowohl Dani als auch ich zur gleichen Zeit ausgefallen sind.“


Daniel Juncadella

  • Qualifying: P15
  • Rennen: Ausfall
  • Startnummer: 23
  • Fahrzeug: Aston Martin Vantage DTM

„Sehr schade, denn ich hatte einen sehr guten Start und eine echt gute erste Runde. Das Auto hat richtig gut funktioniert, bis ich keinen Antrieb mehr hatte und das Fahrzeug abstellen musste. Das war heute leider sehr viel Pech.“


 

„Ein Rennen mit Ups and Downs. Die Ursachen für Danis und Jakes Ausfälle müssen wir noch herausfinden. Umso mehr freuen wir uns über die vier Punkte von Paul und die ersten beiden Punkte für Ferdinand. Dank einer guten Strategie unserer Boxenmannschaft konnten wir auch hier zwei Top-10-Plätze einfahren. Angesichts der beiden Ausfälle dürfen wir nicht vergessen, dass wir jedes Rennen im Moment als Testfahrt betrachten müssen, da wir bei der Kürze der Entwicklungszeit bei Weitem nicht genug Testkilometer zurücklegen konnten, um derartige Probleme im Rennen ausschließen zu können. Mein Dank geht an alle im Technikteam, die in den letzten Wochen und Monaten pausenlos und unter Verzicht auf Freizeit an der Entwicklung unserer Aston Martin Vantage DTM-Fahrzeuge gearbeitet haben.“
Dr. Florian Kamelger, R-Motorsport Team Principal

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